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26. Januar 2012

 

Prekäre Beschäftigung in NRW

Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft betrieb & gewerkschaft der LINKEN in NRW

11.02.2012 10:30 Uhr

Herne, Eickeler Markt 1

Bürgersaal Sud- und Treberhaus

Nach den offiziellen Zahlen geht die Erwerbslosigkeit in Deutschland und auch in NRW immer weiter zurück und die Bundesregierung feiert sich für eine erfolgreiche Beschäfti-gungspolitik. Für die Menschen in NRW ist die Situation allerdings nicht unbedingt besser geworden. Der Aufschwung findet nämlich fast ausschließlich in so genannte prekäre Be-schäftigungsverhältnisse statt. Leiharbeit, Scheinselbständigkeit, geringfügige Beschäfti-gung, unfreiwillige Teilzeit und viele andere Formen der Beschäftigung gehören mehr und mehr zum normalen Arbeitsalltag und die Konkurrenz um die regulären, tariflich entlohn-ten, Vollarbeitsverhältnisse wird nicht geringer, sondern nimmt eher noch zu.

DIE LINKE ist die einzige Partei, die sich konsequent für die Interessen derjenigen einsetzt, die in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gedrängt werden, deren Sicherheit im Erwerbsleben durch die Spaltung des Arbeitsmarktes gefährdet ist und für diejenigen, die derzeit aus dem Erwerbsarbeitsleben ausgegrenzt werden. DIE LINKE kämpft für
Umverteilung der bestehenden Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich, einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von mindestens 10 Euro und einen Hartz IV-Regelsatz von zunächst mindestens 500 Euro.

Mit Gabi Schmidt (Vorsitzende ver.di Landesbezirk NRW),
Dr. Reinhard Bispinck (WSI in der Hans-Böckler-Stiftung),
Jutta Krellmann (MdB, Sprecherin für Arbeits- und Mitbestimmungspolitik),
Wolfgang Zimmermann (MdL, Fraktionsvorsitzender im Landtag NRW),
Stephie Karger (Sprecherin LAG betrieb & gewerkschaft) und
Holger Vermeer (Sprecher LAG betrieb & gewerkschaft)


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