Aktuelles

01. Dezember 2016 16:31 Alter: 1 yrs

Haushaltsanträge 2017/2018: Mobilitätsmanagement, Potentiale nutzen

 

Beschlussvorschlag:

- Die Zentralverwaltung, die Außendienststellen sowie die Eigenbetriebe des LVR setzen die Empfehlungen und Maßnahmenpakete für eine effiziente und nachhaltige Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem täglichen Weg zur Arbeit um, die mit der Mobilitätsstudie am Beispiel des Standortes Düren ausgearbeitet wurden (Vorlage-Nr. 14/304).

- Die dort genannten Empfehlungen sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre umgesetzt werden. Es wird dazu in den Ausschüssen jährlich berichtet.

Begründung:

Die aus der Mobilitätsstudie erfolgte Potenzialanalyse für die Arbeitswege aller LVR

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mündete in folgende konkrete Vorschläge:

- Zweiradförderung in Form von guten Fahrradabstellanlagen, Umkleiden und Duschen,

Gehaltsumwandlungsmodelle zur Förderung der Beschaffung von Fahrrädern und Pedelecs und Anreizsysteme wie einer Zweiradlotterie

- Parkraumbewirtschaftung mit Erhöhung der Attraktivität von kleinen und verbrauchseffizienten Fahrzeugen sowie Fahrgemeinschaften durch Zuweisung bevorzugter Parkplätze

- Schaffung der Möglichkeit zur privaten Nutzung von Dienstfahrzeugen für einen attraktiven Preis für MitarbeiterInnen bei gleichzeitigem Kostendeckungsbeitrag für den Arbeitgeber

- Information und Motivation der MitarbeiterInnen über Anreizsysteme, Individualberatung,

Mobilitätstage und -wochen sowie Vorbildfunktion des höheren Managements

Zwei Jahre nach Erstellung der Mobiltätsstudie sind die Vorschläge allenfalls in ersten Ansätzen (Verbesserung von Fahrradabstellanlagen) vollzogen, obwohl nichts gegen eine zügige Umsetzung aller Vorschläge spricht. Dabei schlussfolgern Gutachter und LVR-Verwaltung in der entsprechenden Vorlage:

„In der Mitarbeitermobilität auf dem Weg zur Arbeit sind CO2-Reduktionen in Höhe von 40 bis 50% möglich.“ (…) „Die Ergebnisse zum Pilotprojekt Düren lassen bedeutende Einsparungspotentiale sowohl bei den Kosten als auch den Emissionen erkennen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind ein zukunftsweisender Baustein und eine wichtige Grundlage für das gesamte Mobilitätsmanagement des LVR als auch für den Beitrag des LVR zum Klimaschutz. „

2000 unterzeichnete der damalige Landesdirektor Ferdinand Esser die Charta von Aalborg, in der sich der LVR zum Prinzip des nachhaltigen Handelns verpflichtet.

Nachhaltigkeit ist somit für den LVR wichtiges verpflichtendes Ziel (vgl. auch LVR-Agenda 21).

Mit der Umsetzung der oben genannten Maßnahmen wird man diesem gerecht.

 


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