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08. März 2016 08:50 Alter: 2 yrs

Neue Finanzierung der Psychiatrie

 

Wie viel Qualität und Personal wollen wir uns leisten?

Konferenz im DGB-Haus Essen am 23. April 2016

Das Finanzierungssystem der psychiatrischen Versorgung wird neu verhandelt.

Obwohl der Entgeltkatalog bereits vier Mal überarbeitet und verbessert wurde, ist die Kritik am Pauschalen Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) nicht abgerissen.

Kritiker/innen bemängelten die hohe Komplexität des Systems. Es ist administrativ sehr aufwendig, so dass die Klinikmitarbeiter/innen mehr Zeit für Dokumentation benötigen und weniger Zeit für die Patientinnen und Patienten haben. Die bisherigen Erfahrungen mit dem System zeigten, dass in der Anwendung viele Unsicherheiten entstanden, die eine gute Versorgung in Frage stellen.

Mit einem Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems rudert die Bundesregierung nun zurück.

 

Damit wird ein alternatives Finanzierungsmodell aufgegriffen, das zuvor ins Gespräch gebracht wurde. Es orientiert sich an einem Budget, angelehnt an das Konzept der Fachgesellschaften und Verbände der Plattform Entgelt.

 

Vor dem Hintergrund der, wie das ver.di-Belastungsbarometer gezeigt hat, aktuell hohen Belastung des Klinikpersonals wollen wir fragen: Was wird aus der Psychiatrie-Personalverordnung und wie kann künftig eine auskömmliche Personalbemessung in psychiatrischen Krankenhäusern erfolgen?

 

Gemeinsam mit Euch/Ihnen wollen wir uns verständigen über mögliche Chancen und Aufgaben, die durch den neuen Ansatz entstehen, wie auch eine Verbesserung der Arbeitssituation in den Kliniken. Wir wollen

über die bisherigen Erfahrungen informieren, Ideen und Forderungen an Träger und Politik diskutieren.

 

Hier geht es zum Programm:


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