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25. März 2014 16:28 Alter: 4 yrs

Solidarität mit den streikenden Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

 

DIE LINKE in der Landschaftsversammlung Rheinland erklärt sich solidarisch mit den Streikenden im öffentlichen Dienst und unterstützt ausdrücklich die Forderungen der Beschäftigten in der aktuellen Tarifauseinandersetzung.

Wir begrüßen die Forderungen von ver.di nach einem Sockelbetrag von 100 Euro, dazu eine Lohnerhöhung von 3,5% und 30 Tage Urlaub für alle. Es wird allerhöchste Zeit, dass die  unteren Entgeltgruppen proportional stärker berücksichtigt werden. Es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, einem weiteren  Auseinandertreiben der Löhne Einhalt zu gebieten.

Besonders wichtig findet DIE LINKE im LVR im Hinblick auf die Beschäftigungsverhältnisse im Landschaftsverband zukünftig sachgrundlose Befristungen auszuschließen sowie die Forderung nach einer verbindlichen Übernahmeregelung für Azubis nach der Ausbildung. Aktuell zeigen sich hier beim LVR auffällige Defizite. Sehr viele Neueinstellungen erfolgen inzwischen befristet. Davon sind besonders junge Menschen betroffen, denen damit die Chance genommen wird, ihr Leben mit einer gewissen Sicherheit planen zu können. Außerdem höhlen befristete Arbeitsverhältnisse den Kündigungsschutz aus.

Selbstverständlich ist für die Beschäftigten in den LVR-Kliniken die Angleichung des Nachtarbeitszuschlags  in den Krankenhäusern von großer Bedeutung.

Es besteht starker Nachholbedarf bei Einkommen und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst werden die kommunalen Arbeitgeber hoffentlich zum Überdenken ihrer unnachgiebigen Haltung bewegen. Auf Dauer wird nur eine höhere Binnennachfrage Arbeitsplätze sichern - dazu braucht es anständige Löhne. 

Wir wünschen Euch viel Erfolg in dieser Tarifrunde!

2. Warnstreik am 27.03. vor dem LVR-Landeshaus


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