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30. Juni 2014 10:52 Alter: 4 yrs

Der LVR unter dem Regenbogen – Das Landeshaus hisst die CSD-Flagge

 

Auf Initiative der LINKEN im Landschaftsverband Rheinland (LVR) wird am kommenden Wochenende anlässlich des Christopher Street Days in Köln die Regenbogenfahne vor dem Landeshaus des LVR wehen.

Als Träger der Eingliederungshilfe ist der LVR für gesellschaftliche Inklusion verantwortlich. Ulrike Detjen, Fraktionsvorsitzende der LINKEN: „Inklusion bedeutet Vielfalt und bedingt eine offene und tolerante Gesellschaft. Die Regenbogenfahne steht für sexuelle Vielfalt; zu einer inklusiven Gesellschaft gehört gelebte Toleranz gegenüber Menschen mit Behinderungen ebenso wie gegenüber Migrant/innen, Homo-, Bisexuellen und Transgender.“

Dass der LVR dazu öffentlich Stellung bezieht, ist leider nicht selbstverständlich. In einigen Bundesländern, wie Mecklenburg-Vorpommern, hatte es zuvor Streitigkeiten um das Hissen der Regenbogenfahne gegeben, da für die Beflaggung öffentlicher Gebäude zum Teil strenge Regeln gelten.

Nur eine Woche nach dem Kölner CSD findet in Berlin zum zweiten Mal die „behindert und verrückt feiern – Pride Parade“ statt. „Schubladen zu Sägemehl“ und „Diagnosen zu Seifenblasen“ lauten die Mottos. Wie beim CSD werden gleiche Rechte eingefordert, indem Vielfalt sichtbar gemacht wird. 

Jährlich finden in vielen Städten Feierlichkeiten rund u

m den Christopher Street Day am 28. Juni statt. Dieser Tag erinnert an den Aufstand von Lesben, Schwulen und Transgender in den USA im Jahr 1969.

 


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