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14. Mai 2018 12:12 Alter: 12 days

Großes Interesse am Austausch über Zukunft der Werkstätten

 

Für den 21.04. hatten die Fraktionen der Linken im LWL und im LVR Werkstattbeschäftigte in das Landeshaus eingeladen, um mit ihnen über die Zukunft der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) zu diskutieren und eine Konferenz am 28. und 29. September vorzubereiten.

Rund 50 Personen aus dem LWL- und dem LVR-Gebiet sind der Einladung gefolgt. Die Beschäftigten haben deutlich gemacht: Die WfbM als geschützten Bereich zu erhalten, ist angesichts mangelnder Alternativen sehr wichtig. Doch der rechtliche Status muss verbessert werden. Besonders das Entgelt empfinden viele als unzureichend, die Anrechnung auf die Grundsicherung und die Höhe der Rente sind ein Problem. Diskutiert wurden auch die Möglichkeiten des Zugangs auf den sog. „ersten“ Arbeitsmarkt im öffentlichen Dienst, im Privatsektor und über Außenarbeitsplätze. Hier müssen Arbeitgeber viel stärker in die Pflicht genommen werden, Arbeitsplätze anzubieten und Außenarbeitsplätze in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umwandeln.

Ein weiteres großes Thema waren die Rechte für Werkstatträte und Frauenbeauftragte und deren Durchsetzung in den Betrieben. Die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung greift zu kurz, als dass die Werkstatträte den vielen Anliegen gerecht werden können. Außerdem gab es einen Austausch über die Arbeitsbedingungen in den Werkstätten, wobei die Arbeitsmonotonie und die Essensverpflegung kritisiert wurden.

 


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